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Produktneuheit

Visualisierung der Werkstückspannkraft beim ­magnetischen Spannprozess auf der Fräsmaschine

Beim Spannprozess mit elektropermanentmagnetischen Spannsystemen sollen vor allem vier Profi-Merkmale entscheidende Vorteile gegenüber mechanischem Spannen bieten:

  1. Das Werkstück wird formschlüssig so fest gespannt, dass es sich nicht verschiebt und gleichzeitig ohne Spannungen bleibt.
  2. Das Werkstück lässt sich ebenso leicht wieder nach der Bearbeitung lösen – ohne fühlbaren Restmagnetismus.
  3. Das Werkstück kann erhaben auf festen Polverlängerungen gespannt werden, sodass eine 5-Seitenbearbeitung ermöglicht wird und auch die Magnetspannplatte selbst geschont wird.
  4. Es entstehen keine Eindrücke oder Abdrücke.

Dies geschieht alles, ohne dass permanent Strom fließt, sondern nur ein kurzer Stromimpuls zum EIN- und AUS-Schalten benötigt wird.

Magnetsysteme haben jedoch einen erheblichen Nachteil im Vergleich zu mechanischen Spannsystemen: Die magnetische Kraft ist unsichtbar.

Assfalg ist es nun gelungen eine Spannplatte zu entwickeln, bei der die Magnetspannkraft sichtbar wird.
Der Anwender dieses Elektro-Permanent-Magnetspannsystems bekommt nun beispielsweise beim Spannprozess mit einer EPMagnet-Quadratpol-Spannplatte auf der Fräsmaschine eine klare Vorstellung darüber, welche magnetischen Spannkräfte an dem auf der Fräsmaschine gespannten Werkstück wirken.

In Echtzeit wird nun anhand der Parameter Werkstückdicke, Werkstückzusammensetzung/Materialzusammensetzung und Oberflächenbeschaffenheit/Luftspalt bei jeder Magnetisierung oder Entmagnetisierung der tatsächlich wirkende Magnetfluss gemessen und die Spannkraftverteilung auf der Magnetspannplatte dargestellt.

Dabei wird die Spannkraft jedes Quadrat-Magnetpols in seiner Intensität in abgestuftem GRÜN auf einem Touchscreen-Endgerät visualisiert und die im Werkstück wirkende Spannkraft in absoluten Werten angezeigt. Die Messung erfolgt also im gesamten Werkstück über die gesamte Spannfläche. Nur Handbediengerät und Touchscreen-Endgerät werden vom Maschinenbediener benötigt, um das EPmagnetspannsystem zu bedienen. Über Kabelsteckverbindungen werden diese mit dem Steuergerät verbunden.

Auch lassen sich Detailansichten auf dem Touchscreen mühelos darstellen. Zusätzlich können diese Werte abgespeichert werden und als Referenzwerte z.B. bei Folgebearbeitungen von Serienprodukten herangezogen werden – bei niedrigerer Spannkraft käme dann ein Warnsignal.

Die Visualisierung der ­unsichtbaren Magnetkraft unterstützt den Maschinenbediener enorm.

Er kann sich auf die Magnetspannkraft verlassen, denn diese wird mit einer Messgenauigkeit angezeigt, die nie größer als die tatsächliche Spannkraft ist und höchstens die tatsächliche Spannkraft um 10% unterschreitet. Diese Messgenauigkeit wird auch im Grenzbereich noch sicher erreicht sowohl bei Voll- als auch Teilbelegung der Magnetspannplatte.

Die Sicherheitsbestimmungen im Maschinen- und Anlagebau werden immer strenger. Die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und der Arbeitssicherheit einzelner Werker und Mitarbeiter gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Oberste Priorität hat dabei immer der Schutz der Personen im Unternehmen, an zweiter Stelle stehen die Anlagen selbst.

Zur Messe EMO in Hannover im September dieses Jahres zeigt Assfalg zum ersten Mal diese Neuentwicklung zur industriellen Anwendung, die auch durch das Förderprojekt ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt wurde.

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